Liebe Eltern!
Wer hätte gedacht, dass nochmal die Zeit kommt, in der es Lobhudelei aufs Handy gibt?!? Aber doch: Das Handy rettet unseren Alltag und vor allem das Leben unseres „Pubertiers“.
Abgeschnitten zu sein von den Freunden, ein Leben ohne Schulhof und anderen Treffpunkten ist für Pubertierende eine Qual. Und nicht nur das. Dann noch so viel Zeit und Nähe mit Mutter, Vater und teilweise nervigen Geschwistern verbringen zu müssen – quasi ein Alptraum.
Es rettet sie dieses kleine Gerät: das Smartphone – was jetzt mal wirklich seinem Namen gerecht wird, es ist smart, sprich clever!
Es kann etwas, das wir als Eltern nicht bieten können, es ermöglicht den Jugendlichen:
- den ersehnten Kontakt zur Außenwelt, ein Entfliehen aus der Isolation
- den Kontakt zu Menschen, die es verstehen
- übers Handy können Ängste an- und ausgesprochen werden, die Corona in ihnen auslöst
- es gibt die Möglichkeit, über Filme und Posts zu lachen
- es informiert über Corona und die Welt. Jeder weiß jetzt, wo Wuhan in China liegt, was ein Virologe ist und was eine Pandemie
- es ermöglicht Kreativität und Ausdruck des Ichs über Fotos und Filme, und das vom Zimmer aus, statt vom Urlaubsort
- ja und ganz wichtig: Musikvideos sind die Verbindung zur emotionalen Welt
- und, aus Elternsicht perfekt: sie können durchs Smartphone am digitalen Schulleben teilnehmen!
Ein Cleverding!
* Eine Lobhudelei, um nicht ganz schwarz zu sehen, wenn Euer Pubertier am Handy hängt. Und ja, es ist gut, wenn es sich auch mal körperlich betätigt…

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