Liebe Eltern, liebe Paare, liebe Individualist*innen,
ist es schon in normalen Zeiten anstrengend genug, als Familie gut zu funktionieren, ist es das bei einem „Bleibt zuhause!“ erst recht!
Ein Tipp, um gut durch den Corona-Alltag zu kommen, ist, ihm Struktur zu geben.
Heute ist Montag, perfekt für den Start mit einem „Bleibt Zuhause“ -Tagesplan:
Entwickeln Sie eine Tagestruktur und besprechen diese mit Ihrem Kind/Ihren Kindern.
- Wann gibt es Essen
- Wann Schulzeiten
- Freizeiten, Sportzeiten, Spielzeiten
- Medienzeiten
- WICHTIG: „Garnichtstuzeiten“
Hängen Sie den Stundenplan ersichtlich für alle hin!
Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass die Schulzeit begrenzt wird – ein Anfang und ein Ende hat und nach dem Ende an diesem Tag das Thema Schule keine Rolle mehr spielt.
Ihre Kinder lernen in diesen Tagen genug über Dinge von denen wir, die Erwachsenen, bis heute auch nichts wussten…
Wichtig: Für Jugendliche in der Pubertät sollte ein großzügiger Rahmen geschafft werden, mit Berücksichtigung von Ausschlafen, viel Raum für Medienzeit und eine begrenzte Schulzeit. Es nützt derzeit keinem, wenn Schule zum Terror-Thema wird.
Und auch für all jene, die keine Kinder haben, kann es für die Stabilität der oder des Einzelnen aber auch als Paar, hilfreich sein, Strukturen zu schaffen. Etwa dadurch, feste Zeiten zu etablieren und Rituale zu pflegen.
Ich wünsche einen stressfreien Tag,
Ihre
Kerstin Erl-Hegel



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