Liebe Eltern, liebe Paare, liebe Individualist*innen!

In dieser Zeit, in der die Welt so ist, wie Sie es für uns alle noch nie war, ist es wichtig, über die eigenen Ängste, Gedanken und Gefühle zu sprechen.
Täglich überschütten uns neue Nachrichten, Infos, tragische Bilder und wilde Theorien.
„Was bedeutet das für uns, was bedeutet das für mich?“, fragt man sich.

Sich möglichst sachlich zu informieren – also eher bei der „Tagesschau“, als in den Sozialen Netzwerken – und sich an die staatlichen Handlungsanweisungen zu halten, kann Sicherheit geben.

Wichtig ist es aber auch, sich Zeit für die eigenen Gefühle zu nehmen.
Sprich mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin oder mit einem Freund, einer Freundin was die momentane Situation in Dir auslöst. Welche Gefühle, welche Befürchtungen Dich beschäftigen. Sprechen hilft, Gedanken zu ordnen und sich mit den Gefühlen auseinandersetzen. Es hilft, sich nicht alleine zu fühlen. Der Andere kann nicht erahnen, was in Dir vorgeht, Du musst es ihm schon sagen.
Bist Du in der Zuhörerrolle, verlangt keiner von Dir, Tipps parat zu haben. Allein das Zuhören ist viel. Den Anderen dabei spüren zu lassen, dass man zuhört –durch Nachfragen, Wiederholen des Verstandenen und welche Gefühle bei Dir als Zuhörer ankommen, das alles ist ein Geschenk und Hilfe für den Erzählerenden. Und keine Angst vor Pausen. Die dürfen sein!

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